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Mitarbeiterführung

Ausgangslage: Die neu gegründete Dachorganisation vereinte 15 Institutionen mit unterschiedlicher Vergangenheit und Kultur in und um die Stadt Bern.

Ziel: Nach dem Zusammenschluss unter diesem gemeinsamen Dach bestand das Bedürfnis eine gemeinsame qualitativ hochstehende Kultur der Mitarbeiterführung zu schaffen.

Produkt: Unter der Bezeichnung “Mitarbeiterzyklus” wurde ein Leitfaden erarbeitet, der alle wichtigen Aufgaben der Personalführung von der Rekrutierung und Selektion über die Einführung, dem Führen von Mitarbeitergesprächen bis zum Austritt von MitarbeiterInnen behandelt und verschiedene Instrumente, Formulare und Checklisten für die praktische Führungsarbeit anbietet. Der Leitfaden gilt als Erweiterung des Organisationshandbuchs, wie das Qualitätshandbuch in der Institution genannt wird.

Umsetzung: Die im Mitarbeiterzyklus behandelten Themen waren über längere Zeit auch Inhalt von Weiterbildungstagen des Kaders, so dass bei der Einführung des Führungshilfsmittels keine spezielle Schulung mehr nötig war.

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Kommunikation

Ausgangslage: In der Institution war Kommunikation über zwei Jahre hinweg das zentrale Thema der Weiterbildung im mittleren und oberen Kader gewesen.

Ziel: Eine Integration der bisherigen Erkenntnisse und eine Sensibilisierung für eine vermehrte Umsetzung der Kenntnisse im beruflichen Alltag sollten diesen Weiterbildungszyklus abschliessen.

Produkt: Da Kommunikationsfähigkeit nicht in erster Linie ein Wissen ist sondern eine Handlungskompetenz, die immer wieder flexible und situationsgerecht einsatzfähig sein muss, wurde in Zusammenarbeit mit der Heimleitung und der Verantwortlichen für Weiterbildung ein Planspiel entwickelt.

Umsetzung: Die TeilnehmerInnen der Weiterbildung mussten darin in praxisnahen Situation und unter einem gewissen Druck verschiedene Kommunikations- und Zusammenarbeitsformen. Die Gespräche wurden beobachtet, wo nötig protokolliert und lieferten den Stoff für eine gemeinsame Auswertung im zweiten Teil der Weiterbildung. Um den Transfer in den beruflichen Alltag weiter zu erleichtern, wurden schliesslich praktische individuelle auszuführende Aufgaben und Evaluationsmassnahmen geplant.

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Evaluation

Ausgangslage: Im Rahmen des Lehrstellenbeschluss II des Bundesrats wurde ein Projekt zur Information über Umweltaspekte in Berufen und zur Sensibilisierung von Berufeein- und –umsteigern lanciert.

Ziel: In einer Evaluation sollte festgestellt werden, welche Einstellungen die verschiedenen Zielgruppen zum Thema Umweltorientierung im Beruf haben und wie gut sie durch die im Projekt umgesetzten Informationsmassnahmen erreicht werden konnten.

Produkt: Die Evaluation bestand aus schriftlichen und mündlichen Befragungen von Vertretern der verschiedenen Zielgruppen und Berufsinformations- und –beratungsexperten. Da besonders auch die Zielgruppe der Jugendlichen interessierte wurde eine Stichprobe von Jugendlichen in einem Berufswahljahr mit der durch das Projekt realisierte Informationssite auf dem Internet konfrontiert und danach befragt. Die Evaluation konnte aufzeigen, dass die Zielgruppen nur teilweise erreicht wurden, da ihre Bedürfnisse sich zu sehr unterscheiden. Bei den erreichten Zielgruppen wurden die Informationsangebote jedoch sowohl bezüglich Aufmachung wie auch Gehalt äusserst positiv aufgenommen.

Umsetzung: Um die bisher bereits erreichten Zielgruppen nicht zu verlieren wurde auf grössere Veränderungen der Informationsangebote verzichtet. Geplant werden hingegen weitere Angebote, die den Bedürfnisse der übrigen Zielgruppen besser entsprechen sollen.

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